Sonja Katzenstein

Schamanische Körperarbeit

Schamanismus


Schamanismus ist für mich eine uralte Form der Spiritualität, die auf der Beobachtung und der Verbundenheit mit der Natur basiert. Die Relevanz von Schamanismus in der heutigen Zeit liegt daher in der Möglichkeit, Entfremdung zu überwinden, der Natur in uns zu begegnen und uns als Teil davon zu erleben. Darüber hinaus öffnen Trancereisen einen Weg zu unseren Wurzeln, die so individuell, frei und bunt sein können, wie die Natur selbst.

Der Begriff des “Schamanismus” ist ein schwieriger. Nicht zuletzt, weil er herabwürdigend und abschätzig alle nicht monotheistischen indigenen spirituellen Praktiken über einen Kamm schert und als “heidnisch” und „primitiv“ verteufelt. Selbst in der heutigen vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft, sind die negativen Konnotationen, die in diesem Begriff mitschwingen noch deutlich spürbar. 

Intuitiv fühle ich mich daher unter dem breiten Begriff des “Curanderismo” wohler. Bei den alten Azteken und Mayas umfasste diese Bezeichnung ganz verschieden Praktiken, die sich dem seelischen aber auch dem physischen Wohl der Menschen widmeten. Da dieser Begriff aber in Deutschland wenig Bekanntheit hat, benutze ich den des “Schamanismus”. Dies gesagt, bin ich dennoch weiter auf der Suche nach der korrekten Bezeichnung meiner Arbeit.

Schamanische Methoden sind kein Ersatz für eine Psychotherapie.